Die Zukunft der kirchlichen Arbeitslosenarbeit

Am 10. Mai 2007 verabschiedete der Koordinationskreis ein weiterentwickeltes Grundlagenpapier zur kirchlichen Arbeitslosenarbeit.

Hier einige Auszüge:

(...) Aus vielen Überlegungen, Bemühungen und Aktivitäten von Pfarren, Verbänden und kirchlichen Funktionsträgern entwickelte sich vor mehr als 25 Jahren ein breit getragenes Spektrum von Initiativen und Projekten Schon in der Anfangszeit wurden unterschiedlichste Formen der Zusammenarbeit erprobt (...)

(...) Entscheidend für die Weiterentwicklung der Arbeitslosenarbeit im Bistum Aachen war der pastorale Schwerpunkt „Kirche und Arbeiterschaft", der 1980 beschlossen und bis heute beibehalten wurde(...)

(...) Kirchliche Arbeitslosenarbeit ist gesellschaftliches Handeln, das den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Unser Ziel ist es, dass die Träger von Arbeitslosenmaßnahmen sich an den Bedürfnissen der Menschen ohne Erwerbsarbeit ausrichten (...)

(...) Kirchliche Arbeitslosenarbeit muss Bildung ganzheitlich verstehen und in Bezug zu Anspruch und Konzept der „Integrierten Weiterbildung" setzen.
Dieser Ansatz stellt eine Verknüpfung zwischen beruflicher Qualifizierung, personenbezogener Weiterbildung und gesellschaftspolitischem Lernen nachhaltig her (...)

(...) Die so ausgerichtete Arbeitslosenbildung stellt die Würde des Menschen immer in den Mittelpunkt des politischen Handelns. Sie wirkt darauf hin, Menschen lebensbegleitend zu bestärken, wieder Subjekt ihres Handelns zu werden (...)

(...) Seit der Verabschiedung des Grundlagenpapiers des Koordinationskreises Kirchlicher Arbeitsloseninitiativen im Jahr 2002 hat sich die arbeitsmarkt- und sozialpolitische Situation drastischer verändert, als wir es angenommen haben (...)

(...) Dies führt zu einem weiter ansteigenden Ungleichgewicht bei der Teilhabe an und Gestaltung von Gesellschaft mit entsprechendem Gewöhnungseffekt. Die Wirkung der Infragestellung unseres bisherigen sozialethischen Fundaments für unser Zusammenleben sowie die ständigen persönlichen und wirtschaftlichen Brüche und Krisensituationen der betroffenen Menschen bleiben nicht aus(...)

Der vollständige Text ist hier zu finden: